Ländername | Irland, Éire, Ireland |
Beste Reisezeit | Mai, Juni, Juli, August |
Fläche | 69.797 km2 |
Hauptstadt | Dublin |
Bevölkerung | 5.149.139 |
Sprache | Irisch |
Staats-/Regierungsform | Parlamentarische Republik |
Staatsoberhaupt | Präsident Michael D. Higgins, seit November 2011, zweite Amtszeit seit 26.10.2018 |
Regierungschef | Taoiseach (Regierungschef) Micheál Martin (Fianna Fáil), seit 23.01.2025 Koalitionsregierung aus Fianna Fáil ("Soldaten des Schicksals"), Fine Gael ("Familie der Iren") und einer Gruppe unabhängiger Abgeordneter |
Außenminister | Simon Harris seit 23.01.2025 (Fine Gael); auch Tánaiste (stlv. Regierungschef); Ressortzuständigkeit für Äußeres, Außenhandel und Verteidigung |
Währung | Euro |
Zeitzone | UTC±0, UTC+1 |
Reiseadapter | G (D, M) |
Kfz-Länderkennzeichen | EIR |
ISO-3166 | IE, IRL |
Internet-TLD | .ie |
Landesvorwahl | +353 |
Website | http://www.gov.ie/ |
Reisepass & Visum | Nicht notwendig |
Geeignet für | Kultur, Outdoor, Meer, Feiern |
400 v. Chr.–2. Jh. n. Chr. | Kelten siedeln in Irland und verbreiten ihre Kultur |
8. Jh. | Das Christentum ist im gesamten Land verbreitet |
1534 | Mit Heinrich VIII. beginnt die englische Herrschaft |
1845–1852 | Große Hungersnot, eine Mio. Menschen sterben, eine weitere Mio. verlässt die Insel |
1916 | Osteraufstand – irische Nationalisten verlieren ihren bewaffneten Kampf gegen die britische Herrschaft |
1921 | Irland wird politisch geteilt |
1969-1998 | Bewaffnete Auseinandersetzungen in Nordirland |
1973 | Irland tritt der EG bei |
2007 | Die britische Armee beendet ihren Einsatz in Nordirland |
2010 | Irland kurz vor dem Bankrott |
2015 | Irland sagt Ja zur gleichgeschlechtlichen Ehe |
2019 | Das Recht auf Abtreibung tritt in Kraft |
2024 | Bei den Wahlen liegen die Konservativen vorn |
31 Trimleston Av. | Booterstown | Blackrock | Co. Dublin | Tel. 01 2 77 61 00 | dublin.diplo.de
6 Ailesbury Road | Dublin 4 | Tel. 01 2 69 45 77 | bmeia.gv.at/oeb-dublin/
6 Ailesbury Road | Dublin 4 | Tel. 01 2 18 63 82 | eda.admin.ch/dublin
Notruf landesweit: 999 oder 112
Zahlreiche Unterkünfte bieten kostenlosen WLAN-Zugang, dazu eigentlich jede Fast-Food-Kette. Internetcafés sind dagegen extrem rar geworden.
Auf der Grünen Insel sind auch die Briefkästen grasgrün! Auf eine Ansichtskarte gehören Briefmarken für 2,20 Euro (in Nordirland 2,20 £), die du zum Teil auch in Souvenirläden kaufen kannst oder im Hotel an der Rezeption bekommst.
Vorwahl nach Irland: 00353. Deutschland: 0049. Österreich 0043. Schweiz 0041. Bei Anruf aus dem Ausland entfällt die 0 der Ortsvorwahl. Öffentliche Fernsprecher sind mittlerweile eine Rarität geworden.
Roaminggebühren beim mobilen Telefonieren innerhalb von EU-Staaten gibt es zwar nicht mehr, doch Vorsicht: Dies bedeutet nicht, dass eine Flatrate für das deutsche Netz auch automatisch eine Flatrate für das irische Netz ist. Und fürs mobile Surfen gelten jeweils die Bedingungen deines konkreten Vertrags und Anbieters. Eigentlich alle in Europa üblichen mobiles (den Begriff „Handy“ kennt kein Ire, mobile phone, kurz mobile ist das richtige Wort) funktionieren auch auf der Insel problemlos. Aber Achtung: Im nordirischen Netz gilt kein EU-Roaming!
1. Januar | Neujahr |
1. Montag im Februar (oder Fr, 1. Februar) | Bank Holiday (RoI) |
17. März | St. Patrick's Day (Nationalfeiertag) |
März/April | Karfreitag (NI), Ostermontag |
1. Montag im Mai | Bank Holiday (RoI) |
Letzter Montag im Mai | Bank Holiday (NI) |
1. Montag im Juni | Bank Holiday (RoI) |
1. Montag im August | Bank Holiday (RoI) |
1. Woche im August | Fleadh Cheoil na hEireann |
Letzter Montag im August | Bank Holiday (NI) |
1. Nacht im September | Culture Night |
Letzter Montag im Oktober | Bank Holiday (RoI) |
25. Dezember | Weihnachten |
26. Dezember | St. Stephen's Day |
In Irland herrscht Linksverkehr. Fahrzeuge im Kreisverkehr haben Vorfahrt. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt in Orten 50 km/ h, auf Landstraßen 80 km/ h, auf Fernstraßen und Autobahnen 100 bzw. 120 km/h. Die Promillegrenze liegt bei 0,5. EU-Bürger benötigen nur den nationalen oder EU-Führerschein. Achtung: Bußgelder sind teilweise ziemlich hoch, beim Überschreiten der Promillegrenze etwa ist sogar ein Erscheinen vor Gericht erforderlich! In der Republik Irland wird auf Teilstrecken eine Mautgebühr fällig – auf der M50 um Dublin muss diese online oder telefonisch (Tel. 01 4 61 01 22 oder 0818 50 10 50) überwiesen werden. Alle anderen Mautzahlungen sind direkt an den Stationen in bar oder per Kreditkarte fällig.
Dublin und andere große Städte haben gut ausgebaute Nahverkehrsnetze, die mit der Leap Card (leapcard.ie) günstiger werden. Iarnród Éireann (irishrail.ie) betreibt das Bahnnetz; das Trekker-Four-Day-Ticket der irischen Eisenbahn erlaubt unbegrenztes Zugreisen an vier aufeinander folgenden Tagen für 88 Euro. Das Irish-Explorer-Rail-Only-Ticket bietet Bahnfahren an 5 von 15 Tagen für 128 Euro, Kinder (bis 16 Jahre) zahlen die Hälfte. Beide Tickets sind nur in Irland und nur am Schalter erhältlich. Überlandbusse betreibt Bus Éireann (buseireann.ie). In Nordirland sind Bus und Bahn unter dem Dach von Translink (translink.co.uk) vereint.
Hausboote gibt es in Irland in diversen Größen, mit Zweierkajüten für Verliebte bis zum Acht-Betten-Boot für Kegelfreunde, zum Teil ausgestattet mit Fahrrädern und einem Beiboot. Ein Führerschein ist nicht erforderlich, du bekommst vor Ort eine Einweisung. Für ein Boot mit vier Schlafplätzen kannst du in der Hochsaison mit 1500–2000 Euro pro Woche rechnen (z.B. carrickcraft.com).
Beliebt sind Touren auf dem Shannon – DEM Fluss für einen ruhigen Bootsurlaub. Doch aufgepasst: Der träge durch Naturlandschaften dahinfließende Shannon, mit 370 km Länge der größte Fluss Irlands, ist mal so breit wie ein See, dann wieder so schmal, dass du beim Navigieren aufpassen musst. Auf canalways.ie findest du eine Auswahl an Touren, auch auf dem Grand Canal oder dem River Barrow.
Horse drawn caravans heißen die tonnenförmigen, von einem Pferd gezogenen Wagen für bis zu vier Personen. In der Nähe von Dublin findet man Clissmann Horse Caravans (Cronybyrne | Rathdrum | Co. Wicklow | Tel. 0404 4 69 20 | clissmannhorsecaravans.com). Über Anbieter in den Grafschaften Galway, Mayo und Wicklow informiert das Fremdenverkehrsamt. Ein Wagen kostet pro Woche ab 900 Euro, im Juli/ Aug. um 1200 Euro.
Austern und Guinness, irisches Weiderind und Lamm – die Insel ist zur Destination für Gourmets geworden. Nahezu vorbei sind die Zeiten, in denen sich die Iren an kalten Tagen mit deftigen Kartoffel- und Fleischgerichten wärmten und es an Gemüse hauptsächlich Rüben und Kohl gab. Zwar ist Hausmannskost wieder angesagt, doch an erster Stelle steht Qualität, genießt man köstliche und gesunde Produkte aus der Region.
In letzter Zeit hat sich viel getan. Die Slow-Food-Bewegung, die für genussvolles, bewusstes und regionales Essen steht, ist auch in Irland angekommen. Prominenteste Vertreterin ist Darina Allen, die in Irland fast jedes Kind kennt. Die bekannte Fernsehköchin und Autorin von über einem Dutzend Kochbüchern gehört zu den Wegbereitern einer neuen irischen Küche. In ihrer Ballymaloe Cookery School in Shanagarry vermittelt sie die Freude am Genuss und zeigt, wie irische Klassiker durch die Verwendung von besten heimischen Produkten veredelt werden können. So wird selbst Porridge zur kulinarischen Offenbarung, wenn der Haferbrei aus frisch geschrotetem Getreide und mit frischer Sahne zubereitet wird.
Eine unendliche Variationsbreite an Zubereitungsmöglichkeiten bieten die von den Iren nach wie vor gern gegessenen Kartoffeln, die auf der Insel einfach zu jedem Essen gehören und meist von bester Qualität sind. Vielfältig ist auch das Angebot an Käsespezialitäten. Noch heute wird die alte Kunst der Käseherstellung gepflegt. Zu den besten der farmhouse cheeses gehören der Gubbeen, ein halbfester Schnittkäse, und Cáis na Tíre, ein schnittfester Schafskäse. Croghan, ein brieähnlicher Ziegenkäse, steht den mediterranen Käsesorten in nichts nach. Zu empfehlen sind zudem Cashel blue und Burren Gold sowie der dem Gruyère ähnliche Gabriel (traditioneller Gebirgskäse) und Desmond, von weicherer Konsistenz. Knockanore Cheddar wird über Eichenholz geräuchert.
Die Preise für Mahlzeiten im Restaurant sind recht hoch, sie beginnen oft erst bei 15 Euro. Eine gute Sache sind Early Bird Menus (meist vor 19 Uhr), oder eben die Tageskarte (Set Menu), oft zwei Gänge und ein Getränk dazu. In besseren Restaurants kann man oft noch an der Bar einen Drink zu sich nehmen, bevor man anschließend zum Platz geführt wird. Restaurants haben während der Saison (Juni bis September) meist ab Mittag, häufig aber erst zum Abendessen geöffnet. Neben Restaurants bieten Cafés und Pubs günstige Gerichte an: meist Salate, Sandwiches, Steaks mit Pommes oder deftige Eintöpfe. Fastfoodlokale schießen überall aus dem Boden, ebenso traditionelle und asiatische Take-Aways, Supermärkte bieten oft eine „Heiße Theke“ (deli counter). Hinweise auf Restaurants und Events gibt‘s auf ireland-guide.com. Nahezu alle Küstenstädtchen im Südwesten der Insel haben Delikatessengeschäfte, in denen du dir mühelos ein köstliches Picknick zusammenstellen kannst, Zeitungen und die Dinge des täglichen Bedarfs bekommst.
Das Frühstück in Irland fällt für Gäste meist sehr reichhaltig aus: Zum Tee oder Kaffee gibt es Orangensaft, porridge (Haferbrei) und cereals (Getreideflocken), Eier und Würstchen sowie Speck. Dazu werden soda brown bread und Toast serviert. Während der Mittagspause (lunch hour) nehmen die Iren oft nur einen leichten Snack ein, Berufstätige essen häufig im nächsten Pub eine Suppe oder ein Sandwich. In den Zentren sind die Gaststätten dann meist voll. Die Hauptmahlzeit findet abends statt. Immer mehr in Vergessenheit gerät der sogenannte high tea, eine Mahlzeit zwischen 17 und 19 Uhr, die aus Tee oder Kaffee, Brot, Eiern, Speck und Schinken, eventuell auch einem kleinen Steak sowie Kuchen besteht.
Iren lieben Tee, am liebsten mit Milch und Zucker. Zwei alteingesessene Teehmarken, auf die man schwört, sind Barry (Cork) und Bewley (Dublin).
Pubs (public houses), das sind in Irland weit mehr als nur Kneipen, in denen man Bier trinkt: Treffpunkte, um zu reden, Musik zu hören und selbst zu musizieren. Pubs sind oft zweigeteilt: in die Lounge, in der man zusammensitzt, trinkt und auch eine Kleinigkeit isst oder mit einer Freundin plaudert, und die Bar, den Ausschankraum. Man bestellt seine Getränke am Tresen und zahlt auch gleich dort. Die Pubs sind im Allgemeinen von 10.30 bis 23.30 Uhr, an Sonntagen von 12.30 bis 23 Uhr geöffnet. Jugendliche unter 18 finden selten Einlass, Kinder sind unerwünscht, wer unter 15 ist, darf nur mit einer Aufsichtsperson über die Schwelle, Alkohol gibt es erst ab 18. In Pubs wie auch in Restaurants herrscht Rauchverbot, sodass man sich vor der Tür auf ein paar Züge trifft.
Neben Guinness, weltweit bekannt als DAS irische Bier schlechthin, sind auch die Marken Beamish und Murphy’s beliebt. Wer ein gezapftes Bier (draught) bestellt, erhält ein pint (568 ml, um genau zu sein). Reine Frauensache waren früher half a pint oder einfach ein Glas: a glass. Stout ist ein dunkles Bier, Bitter ein halbdunkles obergäriges, Lager ein leichtes helles Bier, und unter Ale versteht man ein obergäriges Bier, dessen Alkoholgehalt und Geschmack variieren. Sehr beliebt ist auch Cider, also Apfelwein, – mit bis zu 12 % Alkohol wesentlich heftiger als Cidre oder „Äppelwoi“.
Bei Taxifahrern rundet man großzügig auf. Bei Tischbedienung im Pub oder Restaurant solltest du rund 10 Prozent (falls nicht auf der Rechnung) Trinkgeld geben, im Pub 10 Prozent. Am Tresen wird kein Trinkgeld erwartet. Und auch das Personal in der Unterkunft hält nicht automatisch die Hand auf.
Toll für Entdeckungen und wahre Fundgruben sind die kleinen, eher unscheinbaren Shops, die sich spezialisiert haben, z. B. auf Schmuck mit alten irischen Motiven, Filmplakate oder handgenähte Lederhosen. Häufig findest du auch noch stores, die alles verkaufen, was man auf dem Land so braucht: also Brot und Bier, Tabak und Angelschnüre und die Irish Times zum Tee.
Groß ist die Auswahl an Keramik, Kristall, handgewebtem Leinen und Schmuck. Immer wieder schön zu sehen ist das klassische Claddagh-Design aus Galway (zwei Hände halten ein gekröntes Herz) – DAS Motiv für Ringe und Ohrringe.
Aran Sweaters werden in Irland seit Jahrhunderten aus ungefärbter, naturfarbener Wolle gestrickt, heute gibt es sie auch in Brombeerrot und Flaschengrün. Handgestrickte Pullover gibt es kaum unter 100 Euro, maschinell aus Schurwolle gefertigte für die Hälfte.
Die beste Tweedkleidung, handgewebt, stammt aus der Grafschaft Donegal – sie wird mit den Jahren immer weicher und schöner. Topmarke ist Magee, mit eigenem Kaufhaus in Donegal Town. Für Liebhaber des country sport – Reiten, Fischen, Jagen, Golfen – gibt es ein großes Kleidungsangebot. Mit wasserdichten Jacken und Hosen kannst du dich in allen Preisklassen, je nach Qualität und Marke, eindecken. Für junges, unkonventionelles Design steht das irische Familienunternehmen Avoca (avoca.ie): quietschbunte Töpferwaren, Tweedjacken in hipper Optik, witzige, ungewöhnlich gestylte Haushaltswaren und altmodische Kochbücher, Schmuck und Seifen, Marmeladen, Chutneys – verkauft in plüschigen Shops bzw. in eigenen Outlets (u. a. in Powerscourt House und Moll’s Gap am Ring of Kerry). Headquarter ist der Kilmacanogue Store in Bray, County Wicklow, der Stammsitz ist im Avoca Village nahe Glendalough.
Wem die tin whistle (die Blechflöte) zu einfach ist, der bringt sich von der Insel eine bodhrán mit, eine mit Ziegenfell bespannte Rahmentrommel.
Zu den beliebtesten Spirituosen gehört Whiskey, etwa Paddy’s und Jameson sowie der in Nordirland in der ältesten Destillerie der Welt hergestellte Bushmills. Schau nach den zehn oder zwölf Jahre alten Sorten! Auch Baileys (Original Irish Cream), ein Likör aus irischem Whiskey und Sahne, ist sehr beliebt. Er wird pur, mit Eis als Cocktail oder statt Milch oder Sahne im Kaffee getrunken. Achtung: Standardware ist außerhalb Irlands oft billiger!
Irische Spitze, z. B. in Tischdecken und Taschentüchern verarbeitet, stammt traditionell aus Limerick und Carrickmacross. Landesweit bekannt und preiswert ist irisches Leinen, in Form von Geschirrtüchern oder Bettwäsche.
Was die Gourmet-Shops auf dem Dubliner Flughafen anbieten, ist eine Versuchung: geräucherter Wildlachs, der ganz anders schmeckt als der hierzulande angebotene Zuchtlachs, köstliche Rohmilchkäse (raw milk cheese), zuckersüße Karamellbonbons (fudge), die auf der Zunge zergehen, oder die Schokolade von Butlers.
Supermärkte haben in der Regel Mo– Sa bis 22 Uhr, oft auch So bis 18 Uhr geöffnet, Geschäfte und Boutiquen meist wochentags bis 18 Uhr, im Sommer und in Touristengegenden aber auch länger.
Irlands Strände sind generell recht sauber, die Wasserqualität ist meist gut. Einige der schönsten tragen die Blaue Flagge, die unter anderem für Sicherheit und Service-Einrichtungen bürgt. Doch ganz klar: Das Baden ist nicht für jeden ein Vergnügen – selbst im August ist der Atlantik kaum wärmer als 14–17 Grad …
smoked salmon | Räucherlachs vom wilden Lachs auf traditionellem irischem Sodabrot, dazu Gürkchen und Remouladensauce |
seafood chowder | Cremige Suppe mit Muscheln, Fisch und Sahne |
Fish & chips | Fischfilet im Teigmantel, dazu Pommes frites |
Shepherd's pie | Fleischauflauf mit Haube aus Kartoffelpüree im Ofen gebacken |
Boxty | In der Pfanne gebratener Mix aus Kartoffelbrei, Mehl und Ei |
Coddle | Traditioneller Eintopf aus Kartoffeln, Wurst, Zwiebeln und Speck |
Irish stew | Würzig-deftiger Eintopf mit Kartoffeln, Weißkohl, Karotten und Fleisch |
Lamb with mintsauce | Lamm mit Minzsauce |
Three-in-one | Pommes, Reis und Currysauce |
Irish apple tart | Ofenwarmer gedeckter Apfelkuchen mit Schlagsahne oder Vanilleeis |
Bread and butter pudding | Auflauf aus altbackenem Brot, Sahne und Rosinen |
Irish whiskey truffes | Schokoladentrüffel mit einem Hauch Whiskey |
Spring water | Bestes irisches Quellwasser, aus der Glaskaraffe |
Cider | Moussierendes Apfelweingetränk |
Irish coffee | Kaffee mit braunem Zucker und irischem Whiskey unter einer Sahnehaube |
May the force be with you – in Portmagee gegenüber von Skellig Michael (s. S. 78) kennt jeder diesen Satz. Kein Wunder, schließlich zapfte sich „Star Wars“-Held Mark Hamill alias Luke Skywalker höchstpersönlich in der Bridge Bar ein Bier, und die gesamte Filmcrew feierte nach Abschluss der Dreharbeiten hier. Das große Finale von Teil sieben der Saga fand 7 km vor der Küste statt, an einem der entlegensten, unzugänglichsten Orte Irlands: auf Skellig Michael, einem Inselchen, das eigentlich nur aus einem gewaltigen Felsen besteht und im Frühmittelalter Rückzugsort von Mönchen war, die auf der Spitze des Bergs ein Kloster errichteten. Jetzt, so entschied Hollywood, ist es ein Jedi, der auf der Felseninsel einsam im Universum ausharrt. Ganze drei Minuten dauerte die Schlussszene. Die Überraschung war groß, als dann auch für die achte Star-Wars-Episode, „Die letzten Jedi“, auf Skellig Michael gedreht wurde. Und mittlerweile kann auch Portmagee so schnell nichts mehr aus der Fassung bringen.
Zwar gleicht ganz Irland einem einzigen großen Landschaftspark, aber zusätzlich haben viele Iren ihre privaten Gärten für Besucher geöffnet. Neben verschwenderisch angelegten Cottage- Gärten, verwunschenen Klostergärten und Zen-Oasen gibt es coole Skulpturenparks und „geschmückte Gutshöfe“, sogenannte fermes ornées, die Landwirtschaft und Gartenbau vereinen. Auf ihnen leben vom Aussterben bedrohte Nutztiere, historische Gemüsesorten werden angepflanzt, etwa im Larchill Arcadian Garden im County Kildare (larchill.ie). Eine ausführliche Beschreibung von öffentlich zugänglichen Gärten findest du auf der Website gardensofireland.ie, von Privatgärten, auch nach counties sortiert, bei garden.ie.
Aus Großbritannien schwappte die Begeisterung für mehrtägige organisierte Gartentouren herüber (z. B. über gardentoursofireland.com). RTE One, der älteste Fernsehsender der Insel, produziert eine Gartensendung nach der anderen. In Deutschland erhältlich ist der schöne Bildband „Die Gärten von Irland“, in dem die britische Gartenfotografin Melanie Eclare gleich 20 außergewöhnliche Gärten und deren Besitzer vorstellt.
Zum All-Ireland Final, dem Endspiel der Saison im Gaelic Football im Spätsommer, brodelt Croke Park. Gesicht und Arme schlammverkrustet – sehen so Helden aus? In Irland schon. Denn gespielt wird eine wilde Mischung aus Fuß- und Handball plus eine Prise Rugby. Wer kapieren will, wie die Iren ticken, muss einmal ins Stadion zum mit Abstand beliebtesten Sport auf der Insel. Schubsen, reißen, draufhauen! Herkömmlicher Fußball, also soccer, sieht dagegen aus wie eine Tändelei von Senioren auf Valium. Knallhart und extrem schnell ist die Sportart, die Spieler sind allesamt reine Amateure, die top durchtrainiert sein müssen. Zu einem anderen Team wechseln? Kommt kaum in Frage, man ist an das Heimatcounty gebunden. Auch deswegen hängen die Fans so an ihren Stars. Ein Match der eigenen Mannschaft verpassen? Lieber versäumt man in Irland die eigene Beerdigung.
Stell dir vor, du nimmst mit einem Familienrezept, das noch von der Oma stammt, an einem Backwettbewerb teil, gewinnst, und bald darauf liegt dein Brot im Supermarktregal. Für Phyllis McGovern, Besitzerin eines kleinen B&B in County Waterford wurde dieser Traum 2016 wahr. Natürlich reden wir nicht von x-beliebigem Brot, sondern vom berühmten irischen Sodabrot. Das erinnert von Geschmack und Textur etwas an Kuchen, die richtige Herstellung ist eine Weltanschauung. Morgens, with butter and jam, wie abends zum Lachs macht es die Iren glücklich. Für Phyllis ist die Herstellung ein Kinderspiel: Zu Vollkornmehl, Weizenkleie, Haferflocken, Buttermilch und Natron (baking soda) kommen – psst, geheim! – noch zerstoßene Chiasamen. Die Jury der National Brown Bread Baking Competition war hingerissen vom Ergebnis: „Nicht zu süß, zu schwer und kaum Krümel“. Ihr Gewinnerbrot war ein Jahr lang beim Sponsor Aldi zu kaufen – wie jedes Brot, das die Jury beim jährlichen Wettbewerb überzeugt.
Die Iren erzählen nicht nur gern Geschichten, sie sind auch Meister darin, sie aufs Papier zu bringen. Irland als das Land der Dichter und Schriftsteller hat schon vier Literaturnobelpreisträger hervorgebracht: William Butler Yeats erhielt den Nobelpreis im Jahr 1923, George Bernard Shaw 1925, Samuel Beckett 1969 und Seamus Heaney 1995. Andere irische Schriftsteller sind nicht weniger bekannt: Jonathan Swift, Sean O’Casey, Oscar Wilde, Brendan Behan, Flann O’Brien und James Joyce. Letzterer ist mit seinem ab 1918 veröffentlichten Dublin-Roman „Ulysses“ berühmt geworden, der bis heute als bahnbrechend für die moderne Literatur gilt und an den in Dublin jedes Jahr am 16. Juni der legendäre Bloomsday (bloomsdayfestival.ie erinnert. Gegenwärtig sammeln Anne Enright, John Banville und Colum McCann höchste Literaturpreise. Irische Romane und Dramen sind oft von Idealismus und Humanität geprägt, stilistisch liegt die Bandbreite zwischen einfühlsamer Poesie und teilweise subtiler Satire.
Ein Geruch von Torf liegt über den irischen Dörfern, aufsteigend aus den Mooren und Feuern. Noch zu Anfang des 19. Jhs. waren 15 Prozent der Inselfläche mit Torfmooren, bogs genannt, bedeckt. Neben dem auslaufenden industriellen Abbau vor allem durch die 1946 gegründete Bord na Mona wird traditionell von Hand gestochen. Viele Gebiete stehen mittlerweile unter Naturschutz, auch jene des 10 m tiefen und 10 000 Jahre alten Clara Bog in der Grafschaft Offaly.
In den sechs Nationalparks, die vom National Parks and Wildlife Service (NPWS) verwaltet werden, sind seltene Tiere zu Hause, u. a. ausgewilderte Steinadler oder die größte Rotwildherde Irlands. Der Glenveagh National Park (glenveaghnationalpark.ie) mit seinen Mooren, Seen und Wäldern auf über 160 km2 Fläche ist zwar nur der zweitgrößte, aber vielleicht reizvollste Nationalpark des Landes. Er liegt in den Derryveagh Mountains im County Donegal. 1974 verkaufte der amerikanische Besitzer dem irischen Staat die wunderschöne Seen- und Berglandschaft, in der es sich prima wandern lässt. Das Besucherzentrum des frei zugänglichen Parks liegt am Nordende des Lough Veagh.
Speeddating oder lieber Matchmaking à la Lisdoonvarna? Knapp sechs Wochen dauert in dem kleinen Städtchen inmitten der abgelegenen Steinwüste des Burren im September der Heiratsmarkt. Dann reisen Zehntausende Singles aus Cork und Connemara an, kommen sogar ausgewanderte Iren aus Chicago oder Cleveland zu Besuch. Countrybands fiedeln rund um die Uhr, es wird getanzt, getrunken, bezirzt und gebaggert, je nach Temperament. Und wenn sich ein Bauer besser mit Milchvieh als dem anderen Geschlecht auskennt, schickt man ihn zu Willie Dally. Der verkuppelt erfolgreich seit 50 Jahren und hat während des Festivals sein Büro in der Matchmaker Bar neben dem Imperial Hotel. Und auch Irland geht mit der Zeit: Die LGBT-Gemeinde feiert mit heißen Partys und Drag Performances in der letzten Woche kräftig mit.
Irland ist ein Paradies für Pferdefreunde. Das liegt nicht nur daran, dass sich hier die schönsten Reitwege und Galoppstrecken finden lassen. Gleich drei beliebte Pferderassen stammen von der Insel: Irish Hunter sind eine Kreuzung aus Vollblutpferd und dem Irish Draught Horse, die robusten Irish Tinker (ursprünglich ein Arbeits- und Zugpferd der nichtsesshaften irischen Bevölkerung) gelten als hervorragende Jagd- und Vielseitigkeitspferde, Connemara-Ponys sind sehr wendig. Pferdefans aus aller Welt pilgern im Oktober in die Midlands. In Ballinasloe findet Europas ältester und größter Pferdemarkt (ballinasloeoctoberfair.com) statt – mit Fest und Reitturnier.
Für Fans der Traditional Irish Music ist es längst Kult: das Fleadh Nua (fleadhnua.com), ein Festival, das jeden Sommer in der Kleinstadt Ennis stattfindet. In den Pubs verabreden sich die besten Musiker der Insel bei einem Stout zu gemeinsamen trad sessions mit Geige (fiddle), irischem Dudelsack, verschiedenen Flöten und irischer Rahmentrommel (bodhran). Sessions basieren auf einem Repertoire an Musikstücken (wie z. B. Jig und Reel), die mit Wiederholungen aneinandergereiht werden. Fast schöner als die organisierten Feiern sind die spontanen cèili, partyartige Zusammentreffen der Musiker. Legendär in dieser Hinsicht ist der Pub Matt Molloy’s in Westport.
Irlands Schutzpatron St Patrick ist die wichtigste Figur des irischen Katholizismus. Der häufigste Name in Irland ist daher Patrick (Paddy). Der um 385 geborene Brite Geborene wurde um das Jahr 400 von Piraten auf die Grüne Insel verschleppt. Patrick floh nach Frankreich, erlangte dort die Priesterwürde und kehrte 432 als Missionar nach Irland zurück. Anhand eines dreiblättrigen Kleeblatts versinnbildlichte er den Iren die Dreifaltigkeit. Zum Wallfahrtsort wurde der Berg Croagh Patrick, auf dessen Gipfel der Heilige im Jahr 441 angeblich 40 Tage fastete und alle Schlangen ins Meer trieb. Am 17. März 461 starb Patrick in Nordirland. Dieser Tag wird bis heute als irischer Nationalfeiertag St Patrick’s Day gewürdigt – mit ausgelassenen Feiern und zahlreichen Umzügen.
Die Iren haben Musik im Blut. Kein Wunder, dass die Liste irischer Topmusiker beeindruckend lang ist. Legendären Status genießt die 1962 gegründete Band The Dubliners, im selben Jahr schlossen sich auch The Chieftains zusammen – beide Folkbands sind nicht mehr aktiv. Seit 1976 gibt die Dubliner Rockband U2 mit dem Leadsänger Bono in der irischen Rockmusik den Ton an. Weltweit verehrt wird der aus Belfast stammende Jazz-, Blues- und Countrysänger Van Morrison. Bob Geldof mit den Boomtown Rats, die Sängerinnen Sinéad O’Connor und Enya haben neben den Boybands Boyzone und Westlife die moderne Musikszene der Insel geprägt. Die nächste Generation wächst nach: The Script schafften es in die internationalen Charts, die intellektueller angehauchten Musiker Imelda Mae und Jack Lukeman experimentieren mit verschiedenen Musikstilen.
Es war eine Mission des Herzens: Der Priester James Horan verfolgte den Plan, aus dem kleinen Knock im County Mayo, bekannt als foggy, boggy (neblig und sumpfig), ein leicht erreichbares Wallfahrtsziel zu machen. Begonnen hatte die Geschichte schon 100 Jahre zuvor, nämlich als im August 1879 in Knock einigen Einheimischen die Jungfrau Maria erschien. Es kamen ein paar Pilger, es folgten Berichte von Wunderheilungen. Der Durchbruch kam 1979: Papst Johannes Paul II. besuchte das Mayo-Dörfchen – auf Einladung von Monsignore Horan. Dieser hatte zuvor eine Basilika für 10 000 Gläubige aus dem Boden gestampft und eröffnete bald darauf mit Spaten und Bulldozer eine neue Baustelle: Ein Flughafen für die zu erwartenden Pilger aus aller Welt sollte es werden. Die Regierung erteilte die Baugenehmigung, Geld wurde gesammelt. Und jetzt? Kannst du mit dem Flieger auf dem Ireland West Airport Knock landen. Und wer empfängt dich dort mit offenen Armen? Monsignore Horan – seine Bronzestatue strahlt mit der Sonne um die Wette. Ein einfacher Priester und doch, neben der Jungfrau Maria, Knocks zweites Wunder.
Irland ist ein sicheres Pflaster, Ausnahme: einige Ecken der größeren Städte. Starkes Bechern kann dazu führen, dass sich in einfachen Spelunken die Atmosphäre unangenehm aufheizt. In diesem Fall: Besser das Feld räumen!
Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung, heißt es ganz richtig. Daher gilt: Willst du nach Irland, pack die Regenjacke ein. Wenn dann nachher die Sonne lacht, kannst du sie trotzdem genießen!
„Wie heißt du und wovon lebst du zu Hause?“ heißt es schon mal bei der ersten Begegnung im Pub. Curious – neugierig – sein ist eine von den Iren gern gepflegte Eigenschaft. Ein Hauch Neugierde bedeutet nichts Negatives, sondern zeigt Anteilnahme am Wohlergehen des anderen – auch bei Fremden. Also: Lass dich ruhig auf ein Gespräch ein!
Die gelbe Linie sagt: Parken zu den auf Schildern angegebenen Zeiten verboten. Die doppelte gelbe Linie bedeutet absolutes Halteverbot. In Städten wird schnell und teuer abgeschleppt. Also: Woanders parken!
Iren trinken ihre Pints im Pub am liebsten mit Freunden – beim Bestellen und anschließendem Zahlen wechseln sie sich ab. Dabei gilt die eiserne Regel: Wer eingeladen ist, revanchiert sich anschließend!
Inlandsflüge werden eingeschränkt angeboten. Es gibt Eisenbahn- und Busverbindungen sowie in Dublin Straßenbahnen.
Es herrscht Linksverkehr. Scheinwerfer sollten entsprechend eingestellt sein.
Es gibt mautpflichtige Straßen, die Bezahlung erfolgt vor Ort (an Mautstationen in bar, per Kreditkarte) oder online über die Webseite von eToll.
Der deutsche Führerschein wird anerkannt.
In Irland gelten strenge Waffengesetze. Die Einfuhr und das Mitführen folgender Waffen sind verboten: CS-Gas- oder Pfefferspray-Sprühdosen, Elektroschockgerät, Schnappmesser und getarnte Messer.
Die Einfuhr und der Besitz von Drogen sind strafbar (siehe auch Einreise und Zoll - Einfuhrbestimmungen).
Landeswährung ist der Euro (EUR). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kredit- oder Debitkarten bzw. mobilen Endgeräten sind überall möglich, Barzahlungen in Geschäften und Restaurants jedoch zunehmend unüblich. Es ist möglich, dass Geldscheine mit größerem Nennwert, z. B. ein 100-EUR-Schein, nicht als Zahlungsmittel angenommen werden.
Pflichtimpfungen:
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
Reiseimpfungen:
Nach individueller Indikation ist eine Impfung gegen Hepatitis B angeraten.
Standardimpfungen:
Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der auf aktuellem Stand befinden.
Die medizinische Versorgung in Irland ist mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Es besteht für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. eine Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.
Durch sexuelle Kontakte können neben klassischen Geschlechtskrankheiten wie Syphillis oder Gonorrhoe bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B) übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
Reisen ans Meer können mit besonderen Gefahren verbunden sein.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss
Letzte Änderungen:
Reiseinfos – Rechtliche Besonderheiten
Einreise und Zoll – Anmerkungen (ETA Vereinigtes Königreich); Einfuhrbestimmungen
Redaktionelle Änderungen
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Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle kommt vor, insbesondere an bei Touristen beliebten Plätzen. Gewaltkriminalität ist selten.
Fahrzeugdiebstähle und –aufbrüche kommen insbesondere auf unbewachten Park- oder Campingplätzen vor.
Es herrscht gemäßigtes Seeklima mit milden Wintern und häufigen, schnellen Wetterwechseln.
Insbesondere von September bis Dezember können vereinzelt ausgeprägte Tiefdruckgebiete mit Orkanstärke vom Atlantik nach Irland ziehen und durch Sturm und Starkregen Überschwemmungen und Schäden in der Infrastruktur verursachen. Auch unter normalen Bedingungen sollten Kraft und Reichweite von Brandung und Wellen vor allem an der Atlantikküste nicht unterschätzt werden.
Inlandsflüge werden eingeschränkt angeboten. Es gibt Eisenbahn- und Busverbindungen sowie in Dublin Straßenbahnen.
Es herrscht Linksverkehr. Scheinwerfer sollten entsprechend eingestellt sein.
Es gibt mautpflichtige Straßen, die Bezahlung erfolgt vor Ort (an Mautstationen in bar, per Kreditkarte) oder online über die Webseite von eToll.
Der deutsche Führerschein wird anerkannt.
In Irland gelten strenge Waffengesetze. Die Einfuhr und das Mitführen folgender Waffen sind u.a. verboten: CS-Gas- oder Pfefferspray-Sprühdosen, Elektroschockgerät, Schnappmesser und getarnte Messer.
Die Einfuhr und der Besitz von Drogen sind strafbar (siehe auch Einreise und Zoll - Einfuhrbestimmungen).
Landeswährung ist der Euro (EUR). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kredit- oder Debitkarten bzw. mobilen Endgeräten sind überall möglich, Barzahlungen in Geschäften und Restaurants jedoch zunehmend unüblich. Es ist möglich, dass Geldscheine mit größerem Nennwert, z. B. ein 100-EUR-Schein, nicht als Zahlungsmittel angenommen werden.
Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen bei Ein- und Ausreise gültig sein.
Eine Weiterreise in das Vereinigte Königreich, auch nach Nordirland, mit einem Personalausweis oder vorläufigen Personalausweis ist für deutsche Staatsangehörige nicht möglich. Daneben ist für die Einreise in das Vereinigte Königreich ab dem 2. April 2025 eine elektronische Einreisegenehmigung (ETA) erforderlich. Es gelten ggf. Ausnahmen für Personen mit Wohnsitz in Irland. Weitere Informationen zur Beantragung der ETA bietet die britische Regierung.
Ausweisdokumente, die einmal als verloren oder gestohlen gemeldet waren, sollten nicht mehr zur Reise verwandt werden. Selbst wenn sie inzwischen wieder als aufgefunden gemeldet wurden, führt dies nicht automatisch zu einer Löschung des Verlusteintrags in der Interpol-Datenbank. Es kommt daher immer wieder vor, dass die irische Grenzpolizei solche Ausweisdokumente einzieht.
Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt den Bestimmungen der Europäischen Union. Der Grundsatz des Verzichts auf Warenkontrollen schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.
Einwohner des Schengenraums benötigen bei Einreise nach Irland für die Einfuhr bestimmter verschreibungsfähiger Betäubungsmittel und/oder psychotroper Substanzen eine von der zuständigen Behörde ihres Landes ausgestellte Bescheinigung nach Artikel 75 des Schengener Durchführungsübereinkommens. Da Irland nicht Teil des Schengenraums ist, gelten für die Einfuhr nach Irland jedoch zusätzlich die nationalen irischen Regelungen. Demnach ist bspw. die Einfuhr von medizinischem Cannabis nach Irland nicht gestattet.
Ausführliche Informationen bieten die irische Regierung und der deutsche Zoll.
Für Reisen mit bestimmten Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) ist ein EU-Heimtierausweis erforderlich. Er dient u. a. als Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist. Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Die genauen Bestimmungen veröffentlicht das Department of Agriculture, Food and Marine.
Bei Hunden ist zu beachten, dass mindestens einen Tag und maximal fünf Tage vor Einreise eine Bandwurmbehandlung durchgeführt und in den EU-Heimtierausweis eingetragen wird. Notfalls kann die Bandwurmbehandlung unverzüglich nach Einreise durch einen zugelassenen Tierarzt nachgeholt werden; der Nachweis ist den zuständigen Behörden nachzureichen.
Pflichtimpfungen:
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
Reiseimpfungen:
Nach individueller Indikation ist eine Impfung gegen Hepatitis B angeraten.
Standardimpfungen:
Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden.
Die medizinische Versorgung in Irland ist mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Es besteht für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. eine Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.
Durch sexuelle Kontakte können neben klassischen Geschlechtskrankheiten wie Syphillis oder Gonorrhoe bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B) übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
Reisen ans Meer können mit besonderen Gefahren verbunden sein.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss
Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.
Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Die EHIC regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall für EU- und EFTA-Staatsbürger.
Im Krankheitsfall wendet man sich mit der EHIC an einen praktischen Vertragsarzt des irischen Gesundheitsdienstes (General Medical Services oder GMS) und weist ihn darauf hin, dass man wie ein Versicherter des irischen Gesundheitsdienstes behandelt werden möchte ("I would like to be treated under the Irish Health Service.").
In der EHIC ist kein Rücktransport nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall im Ausland enthalten. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen diese Leistung nicht anbieten. Einen Rücktransport bezahlen nur private Reiseversicherungen. Es wird deshalb empfohlen für die Dauer des Aufenthalts eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden.
Aushelfender Träger ist der irische Gesundheitsdienst. Nur in dessen Rahmen ist eine kostenlose Behandlung gewährleistet.
Titel | Besondere Vorsichtsmaßnahmen | Gesundheitszeugnis erforderlich |
---|---|---|
Essen & Trinken | Nein | - |
Malaria | Nein | - |
Typhus | Nein | - |
Cholera | Nein | - |
Gelbfieber | Nein | - |
Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. durchgeführt bzw. aufgefrischt werden.
Hepatitis B kommt vor. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
Eine Impfung gegen Meningokokken-Meningitis A,C,W,Y ist bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition empfehlenswert.
Derzeit gilt bei Langzeitaufenthalten oder bei besonderer Exposition die Impfempfehlung gegen Meningokokken-Meningitis B für Kinder und Jugendliche.
Titel | Pass erforderlich | Visum erforderlich | Rückflugticket erforderlich | Personalausweis/Identitätskarte |
---|---|---|---|---|
Türkei | Ja | Ja | Ja | - |
Andere EU-Länder | Nein | Nein | Nein | Ja/1 |
Schweiz | Nein | Nein | Nein | Ja |
Österreich | Nein | Nein | Nein | Ja |
Deutschland | Nein | Nein | Nein | Ja |
U. a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder können für Aufenthalte von bis zu 3 Monaten mit gültigem Personalausweis/Identitätskarte einreisen (der für den Aufenthalt gültige Reisepass wird jedoch empfohlen):
EU-Länder und Schweiz.
Allgemein erforderlich, muss bei Visumpflicht noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein. Besteht keine Visumpflicht, muss der Reisepass während des Aufentalts gültig sein.
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten:
EU-Länder und Schweiz.
Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder Personalausweis.
Österreicher: Eigener Reisepass oder Personalausweis.
Schweizer: Identitätskarte oder eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Hinweis: Minderjährige, die allein bzw. nur in Begleitung eines Elternteils oder einer dritten Person reisen oder eines Erziehungsberechtigten, der einen anderen Nachnamen als der Minderjährige führt, sollten eine schriftliche Genehmigung des/der nicht mitreisenden Eltern / Sorgeberechtigten mit sich führen. Die Erziehungsberechtigung / das Verwandtschaftsverhältnis sollte durch Dokumente (Geburtsurkunde, Ehebescheinigung, Adoptionsnachweis) nachgewiesen werden können. Verschiedene Fluggesellschaften befördern jedoch allein reisende Minderjährige unter 14 Jahren auch dann nicht, wenn diese Genehmigung vorliegt.
Für Vögel aus allen Ländern wird eine Genehmigung vom Department of Agriculture and Fisheries benötigt. Für Papageien wird zusätzlich eine Genehmigung vom Gesundheitsamt verlangt.
2-3 Wochen, in einigen Fällen jedoch bis zu 8 Wochen, da die meisten Anträge in Dublin bearbeitet werden.
EU-Bürger und Schweizer, die sich länger als drei Monate in Irland aufhalten möchten, müssen entweder über ein Einkommen verfügen oder über ausreichende finanzielle Mittel bei Erwerbslosigkeit oder studieren sowie eine gültige Krankenversicherung vorweisen können. Außerdem müssen sie eine Immigrationserlaubnis beantragen und sich nach Erteilung von dieser registrieren lassen. Informationen über die Beantragung einer Aufenthaltsverlängerung und die Registrierung sind vom Department of Justice and Equality erhältlich.
Personen, die von außerhalb der EU oder der Schweiz kommen und ihren Aufenthalt in Irland verlängern wollen, müssen über ein gültiges Visum verfügen und eine Immigrationserlaubnis beantragen und sich nach Erteilung von dieser registrieren lassen. Die erfolgte Registrierung wird durch die Irish Residence Permit (IRP)-Karte nachgewiesen.
Ansonsten visumpflichtige Reisende, die innerhalb von 24 Std. weiterreisen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.
Besuchs-, Geschäfts-, Transitvisum und andere Kategorien. Nähere Angaben von den konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).
Deutschland, Österreich
Die angegebenen Gebühren gelten für türkische Staatsbürger, die eine Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland oder Österreich besitzen:
Touristen- und Geschäftsvisum: 60 € (einmalige Einreise); 100 € (mehrmalige Einreise). Transitvisum: 25 €.
Hinzu kommen 5 € Portogebühren bei postalischer Antragstellung.
Visumpflichtige Ehepartner und Familienmitglieder von EEA-Bürgern erhalten ihr Visum kostenlos.
Schweiz
Die angegebenen Gebühren gelten für türkische Staatsbürger, die eine Aufenthaltsgenehmigung für die Schweiz besitzen:
Touristen- und Geschäftsvisum: 70 CHF (einmalige Einreise); 117 CHF (mehrmalige Einreise).
Transitvisum: 30 CHF.
Hinzu kommen 7 CHF Portogebühren bei postalischer Antragstellung.
Visumpflichtige Ehepartner und Familienmitglieder von EEA-Bürgern erhalten ihr Visum kostenlos.
(a) 1 Online-Antragsformular.
(b) 2 aktuelle Passfotos in Farbe.
(c) Kopie aller Seiten des Reisepasses, der noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist.
(d) Gebühr (per Verrechnungsscheck oder Überweisung).
(e) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz, die noch mindestens 3 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist.
(f) Kopie des Mietvertrages oder Eigentumsnachweis oder Meldebestätigung (nicht bei Geschäftsreisen).
(g) Arbeitsbescheinigung/ Arbeitslosenbescheinigung/ Studienbescheinigung/ Schülerbescheinigung (kein Schülerausweis) sowie für Schüler/Studenten Nachweis einer Krankenversicherung.
(h) Nachweis ausreichender Geldmittel (Kontoauszug der letzten sechs Monate. Achtung: einmalige, hohe Einzahlungsbeträge kurz vor Visumbeantragung werden nicht berücksichtigt)
(i) Einkommensnachweis (Nachweis der letzten drei Lohn- bzw. Gehaltsabrechnungen; bei Selbständigkeit letzter Steuerbescheid o. Ä.).
(j) Einladungsschreiben von Freunden / Familie.
Touristischer Aufenthalt:
(a) - (i) und
(j) Hotelreservierung.
Geschäftsvisum:
(a) - (i) und
(k) Einladungsschreiben der irischen Firma sowie ausführliches Entsendungsschreiben der deutschen Firma mit Bestätigung der Kostenübernahme.
Frankierter Einschreiben-Rückumschlag bei postalischer Beantragung.
1 Euro = 100 Cents. Währungskürzel: €, EUR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.
Für Reisende innerhalb und von außerhalb der EU bestehen keine Beschränkungen für die Einfuhr oder Ausfuhr von Landes- und Fremdwährungen, aber es besteht Deklarationspflicht von Geldmitteln ab einem Gegenwert von 10.000 € (zu Geldmitteln zählen neben Bargeld auch Reiseschecks, Sparbücher, andere Währungen, auf Dritte ausgestellte Schecks, der tatsächliche Wert von Edelmetallen wie Gold, Silber und Platin (Goldmünzen mit einem Goldgehalt von mindestens 90 Prozent, ungemünztes Gold in Form von Barren, Nuggets oder Klumpen mit einem Goldgehalt von mindestens 99,5 Prozent), Edelsteine (aber nicht Schmuck)).
Mastercard, American Express und Visa werden in ganz Irland angenommen. Bei anderen Kreditkarten sollte vor der Reise beim Aussteller erfragt werden, ob sie als Zahlungsmittel eingesetzt werden können. Weitere Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Mo, Di, Mi und Fr 09.30-16.30 Uhr, Do 09.30-17.00 Uhr. Einige Banken haben auch am Samstagvormittag geöffnet. Die Öffnungszeiten können ja nach Größe und Lage der Bank variieren.
Folgende Artikel können (bei Reisen aus Nicht-EU-Ländern) zollfrei nach Irland eingeführt werden:
200 Zigaretten und 100 Zigarillos und 50 Zigarren oder 250 g Tabak (nur Personen ab 17 J.);
1 l Spirituosen (über 22 % Alkoholgehalt) oder 2 l alkoholische Getränke bis zu 22 % (einschl. Sekt) (Personen ab 17 J.);
4 l Wein (Personen ab 17 J.);
16 l Bier;
Geschenke/sonstige Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 € (Personen ab 15 Jahren) bzw. 215 € (Kinder unter 15 Jahren).
Milch und Milchprodukte rohes Gemüse, Heu und Stroh (auch, wenn es lediglich als Verpackungsmaterial dient). Aus Ländern, in denen die Geflügelpest aufgetreten ist, ist die Einfuhr von Vögeln, Eiern und anderen Produkten vom Geflügel sowie Federn oder unbehandelten Jagdtrophäen in die Europäische Union (EU) verboten. Für lebendes Geflügel, Fleisch und Fleischerzeugnisse besteht im Reiseverkehr ein generelles Einfuhrverbot aus Drittländern (ausgenommen aus den Färöer, Grönland, Island, Liechtenstein und der Schweiz).
Anmerkung: EU-Bürger, die Waffen einführen wollen, müssen über den European Firearms Pass verfügen, um eine Sondergenehmigung beim Department of Justice oder beim Office of Public Works in Irland erhalten zu können.
Es besteht ein Einfuhrverbot u.a. für die folgenden Waren aus der Russischen Föderation in die EU: Diamanten, Gold, Schmuck, Zigaretten, Kosmetikartikel, Meeresfrüchte (z.B. Kaviar), Spirituosen (z.B. Vodka), Schuhe, Kleidung und Smartwatches.
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